Holzrammpfähle
Einsatzbereich / Herstellung:
Holzrammpfähle gehören zu den steifen Verbauarten und werden im wesentliche in Gegenden mit weichem, wenig tragfähigen Bodenschichten eingesetzt. Auch die Notwendigkeit, direkt ins Wasser zu bauen, ließ die Menschen auf Holzpfähle als Fundament zurückgreifen. Noch heute sind jahrhundertealte Pfahlgründungen aus Holz in Gebrauch und unter dem Grundwasserspiegel voll funktionsfähig. Aktuelle Einsätze für Holzrammpfähle sind für Leergerüstgründungen (siehe Honsellbrücke, technische Datenblatt) im allgemeinen Wasserbau oder aber zu Tiefengründung von geringen Traglasten (bis 600 kN) bei Gebäuden gegeben.
Holzrammpfähle werden als Rundpfähle mit einem Ø von 15 – 35 cm hergestellt. Im Regelfall kommen Fichte, Tanne, Eiche oder Duglasie zum Einsatz. Sie können für die Rammung am Kopf (Schlagring) und am Fuß (Pfahlschuh) durch Stahl verstärkt werden.
Zum Einbringen der Holzpfähle sind folgende Verfahren geeignet: Einrütteln (Nieder- und Hochfrequenz), Einschlagen (Schnellschlag z. B. mit Luft oder Hydraulik) und Einrammen (Diesel- oder Hydraulikbär). Als Einbringhilfen sind Spülen und Vorbohren geeignet.
Die Firma Häring stellt Holzrammpfähle …..
Auf einen Blick:
Holzrammpfähle kommen in Gegenden mit weichen, wenig tragfähigen Bodenschichten und im Wasserbau zum Einsatz.
Einsatzgebiete:
► Leergerüstgründung
► Tiefengründung geringer Lasten
► Wasserbau

