Spundwand

Spundwandarbeiten

 

 

Spundwände gehören zu den biegeweichen Verbauarten und werden im Wesentlichen für folgende Bereiche eingesetzt:

 

  Sicherung temporärer Baugruben

  Sicherung von Geländesprüngen auch dauerhaft als Stützwand

  zur Ertüchtigung oder Neubau von Hochwasserschutzmaßnahmen

  als Gründungselemente insbesondere von Brückenbauwerken (Schneidenlagerung)

 

 

Dabei unterscheidet man folgende statische Systeme:

 

  freistehend im Boden eingespannt

  ein- und/oder mehrfach gestützt sowohl durch Gurtung und/oder Verpressanker, üblich sind auch Betondruckgurte

 

 

Die Grundrissformen von Spundwandverbauen können vielfältig infolge von Eck- und Knickbohlen sowie Eckschlossverbindungen variiert werden. Auch die Herstellung von kreisrunden Baugruben ab Durchmessern von ca. 10,0 m ist möglich.

 

Durch den Einbau zusätzlicher Schlossdichtungen können Spundwände technisch dicht ausgebildet werden.

 

Unterschieden werden drei Verfahren zum Einbau von Spundwänden:

 

  Rammen

  Rütteln/Vibrieren

  Pressen

 

 

Als Einbringhilfen stehen wiederum mehrere Verfahren zur Auswahl:

 

  Vorbohren (üblicherweise mit Endlosschnecken)

  Spülen (Hoch- und Niederdruckspülen)

  Sprengen (in besonderen Fällen)

 

 

Mittlerweile ist das Sortiment an verfügbaren Spundwänden sehr groß. Spundwände gibt es hauptsächlich aus Stahl seltener auch aus Kunststoff und Holz.

Nach den Profilformen werden in erster Linie U- und Z-Profile unterschieden. Stahlspundwände gibt es als warm- und kaltgewalzte Profile in verschiednen Stahlgüten.

 

Die Firma Häring konzentriert sich seit mehreren Jahren hauptsächlich auf die Vibrationstechnik (Rütteln) mit Spundwänden aus Stahl. Aufgrund eigener modernster Technik (mäklergeführte Vibrationsrammen) sind wir in der Lage, Spundwände als Einzel- und Doppelbohlen mit Längen bis 18,0 m einzubauen und zu ziehen. Die vorhandene Technik erlaubt es uns durch den Anbau von Pressen (Hydropressanlage) oder Rammbären Spundbohlen im Press- und Rammverfahren einzubauen. Baugruben bzw. dauerhafte Bauwerke können wir in verschiedenen Grundrissformen auch mit Horizontalaussteifung (Gurtung, Anker) und Unterwasserbetonsohlen ausführen.

 

Statische Vorbemessungen im eigenen Hause erlauben uns bereits in Angebotsphasen alternative bzw. optimierte Verbauvarianten zu entwickeln und anzubieten.

© E. Häring Spezialtiefbau - Bauunternehmung GmbH & Co. KG
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